Dienstag, 10. September 2013

Notizenwahn

Letzte Woche habe ich auf dem Blog von Alessa eine tolle Anleitung für DIY-Notizbücher gefunden und war sofort infiziert. Bis auf die schicken gestreiften Karteikarten hatte ich alles vorrätig. Aber quadratische olle Blankokarteikarten fliegen hier seit meiner Ausbildung (die schon seit 2005 beendet ist) herum. Ich hatte es mir ja schon gedacht: die kann man noch brauchen.
Also habe ich diese verblassten Karten genommen, die Anleitung gewerkelt und war nicht ganz so zufrieden. Die Karten standen doof ab, ließen sich schlecht falten und das Büchlein war nicht mehr bündig, weil die Seiten zur Mitte hin immer weiter rausstanden. Hier ein Bild vom ersten Versuch, nett aber ausbaufähig.

Dann kam ich auf eine andere Idee und wandelte die Anleitung etwas ab. Zuerst schnitt ich mir Tonzeichenpapier in 10*5 cm Streifen.
Dann gab es einen Streifen aus Tonkarton der etwa einen halben cm länger war, also ca. 10,5*5 cm, der sollte mein Einband werden. Die Streifen habe ich alle in der Mitte gefalten, die lilanen Streifen nach Anleitung in den Tonkartonstreifen gelegt und dann festgetackert. Ein kleines Detail das eigentlich völlig logisch ist, ich aber trotzdem erstmal verplant habe: Es macht Sinn, wenn beim zusammentackern die glatten Seiten der Tackerklammern außen am Einband liegen und die umgebogenen Enden der Tackerklammern innen sind. Sieht hübscher aus und man kann sich am Einband nicht so leicht die Hand aufratschen, wie es Tollpatsche wie ich gern tun.
Dann kommt der spaßigste Teil, die Gestaltung des Einbands. Entsprechend der Anleitung kamen meine Buchstabenstempel zum Einsatz, ergänzt mit meiner Handschrift weil ich noch einen Füller mit breiter Mine und lila Patronen hier habe. Dazu nochmal der kleine Bambi-Stempel den ich vor Kurzem erst erstanden habe (bei Casa die Falcone).
Das Buch steht leider immer noch sehr auf. Wenn ich es bei Alessa richtig gesehen habe, hat sie das Problem auch. Also habe ich noch ein Schleifchen gemacht, dass das Buch bis zur Ankunft beim neuen Besitzer zusammenhält.
 Und so passt es auch in eine selbstgebastelte Schachtel, nach der Anleitung, die ich in  meinem letzten Post schon gezeigt habe. Diese Schachtel ist aber neu entstanden und gefällt mir mit dem schwarz-weißen Musterpapier schon so gut, dass (noch?) kein Chi Chi draufgekommen ist.
Dank Alessa bin ich jetzt so notizbuchbastelsüchtig, dass noch weitere Exemplare entstanden sind, die ich personalisiert habe und verschenken werde. Darum kann ich die hier leider nicht zeigen. Leider lässt mein Tacker nicht viel mehr Seitenlänge als 5 cm zu, weil er sonst nicht mehr in die Mitte käme um die Seiten festzutackern, sonst würde ich auch gern größere Büchlein basteln.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Frau Frigga :) Freut mich ja riesig, dass Dich mein kleines DIY so toll inspiriert hat, sehr cool! Deine Büchlein sind richtig süß geworden!
    Hast Du die Karten mit einem Falzbein bearbeitet? Das hilft immer eine Menge - aber dass das Büchlein gerade am Anfang ein bisschen aufsteht, das liegt wahrscheinlich einfach an der Dicke der Karten... Aber mit dünnerem Papier dürfte das nicht mehr so stark auftreten, glaube ich.
    Achso, wenn Du noch größere Büchlein machen willst - es gibt ja tolle Tacker mit langem Arm (z. B. hier: http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/7de3d3f3cde0eaab845fb587b34b7aaf/cl/details/anid/KCLL/listtype/search/searchparam/tacker/sFilterFieldSet/1,2,4,9,11) - find ich super und ist für knapp 8€ nicht mal sehr teuer...
    Viele liebe Grüße und noch ganz viel Spaß beim Werkeln!
    Alessa

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    1. Danke für die Tipps, dann werde ich mir mal ein Falzbein und einen langen Tacker besorgen müssen. *G*

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  2. Ha, wie toll =)
    Ich möchte mir auch unbedingt noch eines Basteln, bin bisher leider noch nicht dazu gekommen und werde deine Erfahrungen berücksichtigen :)

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