Dienstag, 18. September 2012

Maler und Lackierer

Ich hatte euch ja hier schon gezeigt, wie ich mich als Malerin versucht habe. Seit gestern bin ich wieder als Lackiererin tätig. Durch die lackierten Küchenfronten habe ich in Herrn Friggas Augen die Qualifikation erreicht selbstständig lackieren zu dürfen. Er hatte gestern eine neue Nebeneingangstür (Kellertür) gekauft und weil die aus Holz ist, müssen wir sie lackieren.
Gestern habe ich schon einiges an der Tür geschafft, heute schlüpfte ich wieder in meine Arbeitshose, denn der Türrahmen ist dran. Die Hose hab ich in einem Baumarkt gekauft, wo es sie leider nur in Herrengrößen gab. Dabei hab ich mich etwas verschätzt und sie ist viel zu groß. Aber mit Gürtel gehts, es sieht professionell nach Maler- und Lackierer aus und in den vielen Taschen lässt sich prima Werkzeug, Handschuhe, Telefon und anderes verstauen. Und es gibt sogar die Möglichkeit Kniepads einzuschieben, wenn ich viel auf dem Boden rumkrabbeln muss. Das ist mein Lieblingsfeature.

Weil heute schlechte Witterung ist, wird im Wintergarten gearbeitet, wo ich den Boden mit Folie abgeklebt habe. Und auch den Stuhl um mein Werkzeug abzulegen ist mit Folie geschützt. Hier sind meine neuen Freunde: Schaumstoffrollen und Lackierpinsel.

Beim Lackieren darf ich noch exakter arbeiten als beim Malern. Aber es macht mir Spaß und ich empfinde es als meditativ die Rolle auf und ab zu rollern.
Dabei habe ich Gummihandschuhe an, denn meine Arbeitshandschuhe lassen mir nicht genug Feingefühl in den Händen aber ganz ohne geht ja auch nicht. Ich matsche nämlich trotzdem ganz gern.

Hier mal ein Bild vom Zwischenstand.

Inzwischen ist die erste Schicht drauf und trocknet. Ich hatte ja gehofft im Urlaub etwas DIY machen zu können aber hatte dabei eigentlich an nähen oder basteln gedacht. Aber die zweite Renovierungswelle (Fassadendämmung und Begleitarbeiten) hat nun mal angefangen und da unterstütze ich meinen Liebsten lieber. Nähen kann ich später auch noch.

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